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Zweisprachig bzw. mehrsprachig aufwachsen

Heutzutage erfordern fast alle Berufe gute Englisch-Kenntnisse; generell gilt, jede weitere Sprache ist ein absolutes Plus. Im Zeitalter der Globalisierung und der informationsbasierten Industrie sind Sprachfähigkeiten einfach unentbehrlich. Ziel einer jeden Person ist es, so nah wie möglich an das Niveau von Muttersprachlern zu kommen. Kinder, die zwei- oder sogar mehrsprachig aufgewachsen sind, befinden sich deswegen klar im Vorteil. Wollen auch Sie Ihre Kinder zweisprachig erziehen? Im Sprachenshop finden Sie Kinder- und Jugendliteratur, Filme, Musik und natürlich Lernmaterialien für Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch. So lernt auch ihr Sprössling mit Vergnügen eine „zweite Muttersprache“.

Bilingual Erziehen & Aufwachsen – warum eigentlich?

Falls Sie sich schon einmal mit einem Grammatikbuch hingesetzt haben, um eine neue Sprache zu lernen, wissen Sie mit Sicherheit, dass Sprachen Lernen Fleiß und Geduld erfordert. Konsequent am Ball bleiben, beständig Vokabeln wiederholen, sich Grammatikregeln einprägen oder Übungen absolvieren. Doch Sprachen zu lernen ist im Kindesalter wortwörtlich „kinderleicht“. Kleinkinder und Kinder im Alter von bis zu 10 Jahren, fällt es um einiges leichter sich Sprachen einzuprägen. Kinder, die mehrsprachig aufgewachsen sind, lernen auch später einfacher neue Sprachen. Viele Eltern wollen deswegen Ihre Kinder zweisprachig erziehen. Doch was muss man dabei bedenken? Und gibt es auch Gründe gegen zweisprachige Erziehung? Kann bilinguales Aufwachsen womöglich auch negative Folgen haben?

Was sind die Vorteile bilingualer Erziehung?

Allgemein kann man sagen, dass Kinder, die mehrsprachig aufgewachsen sind, beide Sprachen auf dem Niveau eines Muttersprachlers sprechen können, oder zumindest auf einem sehr hohen Sprachniveau. Das natürliche Sprachgefühl zur Mutter- bzw. „Vatersprache“ erlaubt es, Emotionen und Gedankengänge, so gut wie möglich, durch Sprache zum Ausdruck zu bringen, während Fremdsprachler für gewöhnlich nie auf ein ähnliches Sprachniveau kommen können.
Darüber hinaus fällt es bilingual aufgewachsenen Kindern oftmals leichter weitere Fremdsprachen zu erlernen, weil Sie bereits von früh auf, Sprache als Kommunikationsmittel verstehen und die zu Grunde liegenden Schemata – durch den unterbewussten Vergleich zwischen den Sprachen - einfacher erkennen können.
Langfristig sind fundierte Sprachkenntnisse natürlich ein Plus auf dem Arbeitsmarkt, da man somit gerade in internationalen Unternehmen von großem Nutzen sein kann. Darüber hinaus, stellt die Muttersprache auch ein Band zur Kultur der Großeltern oder Familie dar, das für die persönliche Entwicklung und das individuelle Selbstverständnis von großem Nutzen sein kann. Logischerweise stärkt Mehrsprachigkeit somit auch das Gespür für verschiedene Kulturen, eine Kompetenz, die sich ein Leben lang auszahlen wird.

Was sollte man bei bilingualer Erziehung beachten?

Ein Blick in die reiche Literatur und Ratgeber zum Thema bilinguale Erziehung oder mehrsprachiges Aufwachsen zeigt schnell: es gibt auch Nachteile. Anstatt zum Sprachexperten zu avancieren, finden sich manche Kinder in einem Sprach-Wirr-War wieder. Beide Sprachen werden miteinander vermischt, keine Sprache wird wirklich gut beherrscht und somit tut sich das Kind nicht nur im Alltag, sondern auch in der Schule schwer.
Es gibt verschiedene Faktoren, warum manche Kinder in ihrer Sprachentwicklung zurückfallen. Die wichtigste Erkenntnis ist jedoch, dass Kinder Struktur brauchen. Deswegen gibt es die 1-Person-1-Sprache Regel.

Die 1-Person-1-Sprache Regel – Kinder zweisprachig erziehen

Für die Sprachentwicklung eines Kindes ist es wichtig, dass das Kind eine emotionale Bindung zur Sprache aufbauen kann. Kinder lernen Fremdsprachen nicht, indem man Vokabeln übersetzt und wiederholen lässt, nach dem Motto: „Sag mal „toy“, toy heißt Spielzeug…“. Stattdessen wird Sprache von Kindern ganz natürlich durch den regelmäßigen Gebrauch der Eltern erlernt.
Wichtig hierbei ist es, dass Ihr Kind keinen Druck spürt nun eine weitere Sprache sprechen zu müssen, sondern, dass Sie als Elternteil sich dafür entscheiden, konsequent eine Sprache mit Ihrem Kind zu sprechen. So sprechen Sie vielleicht Spanisch mit Ihren Kindern, während Ihr Partner „nur“ Deutsch mit Ihren Kindern spricht. So kann Ihr Kind die „reine“ Sprache lernen und kommt nicht in die Situation Sprache zu vermischen. Wichtig hierbei ist es, dass Sie selbst die Sprache sprechen, in der Sie sich am wohlsten fühlen. Es hat nur begrenzt Sinn als deutscher Muttersprachler mit Ihren Kind Französisch, Englisch oder Italienisch zu sprechen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Gefühle und Gedanken in der Sprache ohne Einschränkung auslegen können. Es spielt übrigens keine entscheidende Rolle, welche Sprache Sie mit Ihrem Partner sprechen, es geht hierbei lediglich um den direkten Kontakt zu Ihren Kindern.
Sie werden die 1-Person-1-Sprache Regel auch in abgewandelter Form finden. Manche Blogs und Bücher raten dazu, zu Hause konsequent eine Sprache zu sprechen (z.B. Englisch), außer Haus dann aber Deutsch zu sprechen. Somit verbindet Ihr Kind dann immer noch Englisch mit einer konstanten Instanz (bei Ihnen zu Hause) und spricht in der Öffentlichkeit dann Deutsch.

Fremdsprachen natürlich lernen

Es geht also darum, Ihrem Kind Ihre eigene Muttersprache auf natürlicher Weise zu vermitteln. Im Sprachenshop finden Sie Kinderbücher, Musik, Filme und Jugendliteratur in Englisch, Italienisch, Spanisch, Deutsch und Französisch. Lesen Sie Ihrem Kind zum Beispiel Englische Kinderbücher vor, singen Sie mit und tanzen Sie zu Italienischer Musik mit Ihren Kindern oder erlauben Sie Ihren Kindern sich einen Französischen Film im Original anzuschauen. Stöbern Sie durch unser Sortiment und bauen Sie Ihre Muttersprache in den Alltag Ihres Kindes ein. So fördern Sie Ihr Kind bestmöglich dabei, mehrsprachig aufzuwachsen!

 

 

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