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Bob Dylan Meisterwerke

Bob Dylan – ein Jahrhundert-Künstler

Die Bedeutung von Musik für die Gesellschaft und jeden Einzelnen ist schwer in Worte zu fassen. Musik bewegt uns emotional, bringt Erinnerungen hervor, Musik kommuniziert. Kaum ein anderer Künstler hat die Macht der Musik besser verstanden als Singer-Songwriter Bob Dylan, der mit seinen zeitlosen Hits nicht nur für gute Laune sorgt. Für Dylan, dessen bürgerlicher Name Robert Allen Zimmerman lautet, sind seine Lieder mehr als nur ein Unterhaltungsmedium, sondern das Vehikel für politische und gesellschaftskritische Botschaften. Dylans Lieder haben Tiefgang und bei Klassikern wie „Blowin’ in the Wind“ und „Like a Rolling Stone“ muss man wirklich hinhören, anstatt sich die Musik nur anzuhören. Dylans Literaturnobelpreis ist wohl der größtmögliche Beweis, dass seine Liedtexte wahre Meisterstücke der Literatur darstellen; ein Grund mehr die Texte im Original verstehen zu wollen! In seinem 1985 erschienenen Sonderalbum „Biograph“ begründet Dylan, warum er sich nicht dem Rock ’n’ Roll angeschlossen hat, sondern sich im Folk auslebte: „I knew that when I got into folk music, it was more of a serious type of thing. The songs are filled with more despair, more sadness, more triumph, more faith in the supernatural, much deeper feelings.”

Bob Dylan - Leben und Meilensteine seiner Karriere

Robert Allen Zimmerman erblickte am 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, das Licht der Welt. Als Autodidakt erlernt der junge Teenager Ende der 50er-Jahre das Gitarrespielen und ist bereits während seiner Zeit als Highschool-Student Mitglied diverser Bands.

Inspiriert von seinem großen Vorbild Woody Guthrie zieht Bob Zimmerman 1961 nach Big Apple; ab diesem Zeitpunkt ist Zimmerman rund um Greenwich Village unter dem Künstlernamen Bob Dylan aufgetreten. Beeindruckt von dem leidenschaftlichen Talent des jungen Singer-Songwriters, wird Dylan noch im selben Jahr von Columbia-Records Impresario John Hammond unter Vertrag genommen und veröffentlicht im Folgejahr sein Debütalbum „Bob Dylan“.

Während das erste Album noch hauptsächlich auf Cover-Songs aufbaut, landet der 22-Jährige bereits ein Jahr später den ersten großen Durchbruch mit seinem legendären Album „The Freewheelin’ Bob Dylan“. Die hochpolitischen Texte des Albums „The Times They Are A-Changin‘“ heimsen dem Lyriker den Spitznamen „The Voice of Protest“ ein und katapultieren ihn direkt in den Fokus der Gesellschaft. Mit seinem einzigartigen Stil hat Dylan den Puls seiner Zeit getroffen und erzielte in den nachfolgenden Jahren ein Hit-Album nach dem anderen. Seit seinem Raketenstart im Jahre 1962 spielte Dylan auf Dutzenden von Festivals vor einem immer größer werdenden Publikum, bis er 1966 in einen schweren Motorradunfall verwickelt war und einen achtjährigen Tour-Stopp einlegte.

Zu Beginn der 70er-Jahre wechselt Dylan seine Stilrichtung und zeigt den Fans mit dem Album „Nashville Skyline“ erstmals seine Country-Seite. Zeitgleich veröffentlicht Dylan sein erstes Buch mit dem Titel „Tarantula“, eine Sammlung einiger seiner Gedichte. ’73 folgt Dylans zweites Buch „Writings and Drawings“, und auch in den folgenden Jahren veröffentlicht Dylan weitere Alben.

In  den 80er-Jahren und danach wir des relativ ruhig um das Multitalent Dylan, bis er 1997 das Album „Time Out of Mind“ herausbringt, für welches er nicht weniger als drei Grammys gewinnt. Vier Jahre später gewinnt Dylan einen Oscar für sein Lied „Things Have Changed“, gefolgt von seinem hochgepriesenen Album „Love and Theft“.

2004 veröffentlicht Dylan seine Memoiren „Chronicles: Volume One“ und landet damit einen weltweiten Erfolg. 2008 wird sein Lebenswerk mit einem besonderen Pulitzer-Preis gewürdigt, mit der Begründung, dass er mit seinen lyrischen Kompositionen einen existenziellen Einfluss auf die Popmusik und die amerikanische Kultur als Gesamtes gehabt habe.

Heute ist er zusätzlich der stolze Träger der „Presidential Medal of Freedom“, welche ihm Präsident Barack  Obama 2012 persönlich verlieh, sowie etlicher weiterer Auszeichnungen. Bis zum heutigen Tag ist Bob Dylan der einzige Singer-Songwriter, der jemals mit einem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet worden ist. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass Dylan „neue poetische Ausdrucksformen innerhalb der großen amerikanischen Songtradition“ erschaffen habe.

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